15 Uhr «Film ab…» Licht (2018)

Film (Foto: Alexa auf www.pixabay.com)
Di. 20.09.2022, 15.00 bis 17.00 Uhr
Kirchgemeindehaus, Zentralstrasse 10, 8304 Wallisellen
Ein feinfühliges Historiendrama und Porträt über die Pianistin Maria Theresia Paradis (1759–1824)

Wien im Jahr 1777: Die 18-jährige Pianistin Maria Theresia „Resi“ Paradis (Maria Dragus) ist seit ihrem dritten Lebensjahr erblindet und auch ihr Geruchssinn ging verloren. Sie besitzt hingegen ein von der Kaiserin Maria Theresia geschätztes grosses Talent und Potenzial als Pianistin, weshalb sie mit einer sogenannten Gnadenpension von ihr unterstützt wird. Nachdem mehrere namhafte Ärzte vergebens versucht haben, Resi von ihrer Krankheit zu heilen, konsultieren ihre Eltern den damals in Wien berühmten Arzt Franz Mesmer (Devid Striesow). Er verspricht durch „Streicheleinheiten“ mittels eines unsichtbaren Fluidums Therapieerfolge. Und tatsächlich beginnt „Resi“ in seiner Obhut zu sehen, zugleich jedoch schwindet ihre Virtuosität im Klavierspiel …
Der Film handelt von Talent und vom Anderssein, vom Sehen und von der Notwendigkeit, gesehen und (ein)geschätzt zu werden, von Eigen- und Fremdwahrnehmung, (Un-)Freiheit und der individuellen Suche nach einem erfüllten Leben.
Maria Dragus agiert bravourös als Resi, der sie mit unsicher-entrückter Körpersprache und authentisch nervösem Augen- und Mienenspiel einen eigenen, starken Charakter verleiht.
Devid Striesow verkörpert den Wiener Arzt wunderbar als kantig-souveränen Mann und Gegenpol zur kalten, fordernden, geltungssüchtigen Gesellschaft, samt Resis ehrgeizigen Eltern, indem er menschlich vermittelnd eingreift.

Dauer: 95 Minuten

Der Eintritt ist frei, freiwilliger Unkostenbeitrag.

Herzliche Einladung.
Ulrike von Allmen (ref. Kirchgemeinde), Lucia Reinecke (kath. Pfarrei St. Antonius) und das ökumenische Vorbereitungsteam

Aus Urheberrechtsgründen können wir keine Bilder des Filmes zeigen.
Kontakt: Ulrike von Allmen, Sozialdiakonin