Das "neue Jerusalem" in der Schweiz

DSC_0007 (Foto: Hajnalka Ravasz)

Erleben Sie am 19. April einen besonderen ökumenischen Gottesdienst mit der äthiopisch-orthodoxen Gemeinde. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Felsenkirchen von Lalibela, traditionelle Gesänge in Ge’ez und eine der ältesten christlichen Traditionen der Welt. Feiern Sie mit uns!
Hajnalka Ravasz,
Auf einen Blick
Wann: Sonntag, 19. April (Hirtensonntag)
Wo: Reformierte Kirche Wallisellen
Mitwirkende: Diakon Bereket Tesfa, Pfarrer Yonas Gebreselassie & Pfarrerin Hajnalka Ravasz
Highlight: Traditionelle Gesänge und Gebete in der Sakralsprache Ge’ez

Eine lebendige Migrationsgemeinde
Frauen und Männer in weissen Gewändern gehören in Zürich mittlerweile zum vertrauten Bild. Mittwochs und sonntags füllen sie die reformierte Kirche Saatlen mit farbenfrohen Gottesdiensten und traditionellen Gesängen. Für viele Gemeindemitglieder ist die Kirche ein lebensnotwendiger Rückzugsort: Während in ihrer Heimat Äthiopien schwere Konflikte und Hunger herrschen, finden sie hier Gemeinschaft und bewahren ihre kulturelle Identität.

Von der Bundeslade zum «neuen Jerusalem»
Die äthiopisch-orthodoxe Tewahedo-Kirche blickt auf eine fast 1.700-jährige Geschichte zurück.
  • Die Bundeslade: Nach der Überlieferung brachte Menelik I., Sohn von König Salomo und der Königin von Saba, die Bundeslade von Jerusalem nach Aksum. Noch heute besitzt jede Kirche eine geweihte Kopie dieser Gesetzestafeln (Tabot).
  • Lalibela: Im 12. Jahrhundert entstand in Äthiopien ein „neues Jerusalem“. Elf beeindruckende Kirchen wurden dort direkt aus dem Fels gemeisselt – ein spirituelles Zentrum, das seit 800 Jahren täglich genutzt wird.

Gemeinsam unterstützen
Am Hirtensonntag möchten wir den Hirtendienst unserer äthiopischen Geschwister mit einer Kollekte unterstützen. Wir laden Sie herzlich ein, diesen Vormittag voller Freude, Tiefgang und Neugier mit uns zu verbringen.
Bereitgestellt: 19.03.2026