Dankes-Ausflug nach Zug
Freiwilligenarbeit stellt einen wichtigen Grundpfeiler für das vielfältige und lebendige Gemeindeleben unserer Kirchgemeinde dar.
Robert Tanner,
Als kleine Anerkennung für die so wertvolle Freiwilligenarbeit reisten wir am 28. August mit zwanzig Freiwilligen aus dem Bereich Erwachsenen- und Seniorenarbeit nach Zug. Im Bahnhof trafen wir unseren Stadtführer Herrn Stemmle, einen pensionierten Lehrer, der uns viel über die Geschichte der Stadt Zug zu erzählen wusste. Zuerst begaben wir uns in die neugotische reformierte Kirche.
Im Anschluss spazierten wir entlang der Seepromenade in die schöne Altstadt, die trotz Regen mit ihren farbenprächtigen Häuserfassaden, den vielen Erkern und den verwinkelten Gässlein nichts von ihrer architektonischen Schönheit einbüsste.
Der Weg führte uns danach zum Rathaus. Der um 1505 erbaute und bezüglich Grösse und Pracht eindrückliche Bau beherbergt den Gotischen Saal, der mit reichen, fein ausgearbeiteten Holzschnitzereien geschmückt ist. Oberhalb der Türe zeigt ein Relief Christus, der vor Pilatus steht. Bis 1900 durften die Reformierten, die seit der Gründung des Bundesstaates im Jahr 1848 das Recht auf freie Religionsausübung in Anspruch nehmen, in dem wunderschönen Saal Gottesdienste abhalten. Den Abschluss der Stadtführung bildete die Kirche St. Oswald, auf deren Westseite die beiden Drachentöter, der Heilige Michael und der Heilige Georg, dargestellt sind, die das Böse abwehren sollen.
Bei der anschliessenden Schiffrundfahrt auf der «Rigi» wurden wir je nach Wunsch mit Felchenfilets aus dem Zugersee, Reis und Saisongemüse oder mit Champagner-Risotto und Pilzen verköstigt. Das gemütliche Beisammensein bei feinem Essen, das schöne Panorama, die Ruhe des Sees sowie anregende Gespräche schenkten erholsame und frohe Momente.
Allen Freiwilligen der reformierten Kirche sei an dieser Stelle herzlich für Ihre Dienste gedankt.
Vielen Dank! Und - vergält`s Gott
Robert Tanner, Ulrike von Allmen