Ökumenische Seniorenferien 2024 in Schwarzsee
Ein Ferienrückblick
Ueli Gerber
Die Landeskirchen haben geladen,
29 Personen haben mit und ohne Fragen
gemeint: Da reisen wir mit!
Einige kennen sich und finden die Reisegruppe einen Hit.
Neue Kontakte wird es sicher wieder geben,
persönliche Kontakte brauchen wir Menschen in unserem Leben.
Kontakte am Handy oder virtuell
sind unterstützend, aber nicht für alle Menschen generell.
Die Gruppe mit 4 Herren und 25 Damen,
ich nenne sie nicht mit Namen,
werden begleitet aus den Abteilungen Fitness, Heiterkeit, Gesundheit und kulinarischer Genuss
mit täglicher Besinnung und höflichem Gruss.
So ein Senioren-Ferientag startet mit Essen,
Saft, Brot, Müesli und den Kaffee nicht vergessen.
Anschliessend, wird sich unter turnerischer Vorgabe bewegt,
gesessen, geschwungen und Hirntraining gelebt.
Nach 30 Minuten Fitness folgt Besinnliches zu den nächsten Stunden:
Lebensweisheiten und Erfahrungen machen dabei die Runden.
Die Regionen zu sichten aus dem bequemen Reisestuhl
ist ein Privileg und ober-cool.
Manchmal schwelgen die Gäste in der Vergangenheit,
erzählen Anekdoten; dies führt oft zu Heiterkeit.
Der Chauffeur fährt trotz Erklärungen konzentriert
und wir Passagiere werden voll von der Region inspiriert.
Und als nach Sonne und Schatten
der Regen kam, waren wir froh, dass wir kein Cabrio hatten.
Vielseitig war das Reiseprogramm,
manchmal locker, dann wieder stramm.
Angereist am Sonntag im Schwarzbubenland,
dies liegt im Kanton Fribourg, Schwarzsee genannt.
Zimmer bezogen und auf die Ankunft angestossen,
dabei ist der erste Apéro geflossen.
Am Montag war Stadtbesichtigung in Fribourg angesagt,
mit der Sonderbahn ging es hinunter und hinauf ganz gewagt.
Tags darauf war es klar:
Wir besuchen einen musealen Schweizerstar!
Nach Fahrten durch Wald und eher engen Gassen, erreichten wir Guggisberg.
Der ehemalige Wohnort von Vreneli dort, besser geeignet für einen Zwerg,
ist heute aber ein sehenswertes Objekt,
worin eine rührende Saga und viel Geschichtliches steckt.
Am Mittwoch zog es uns ins wunderschöne Greyerz
und es ist kein Scherz,
die Sonne hat uns teilweise begleitet
und die Quiches und Meringues wurden für uns grosszügig zubereitet.
Diese Spezialitäten entwickelten bei uns den Bedarf nach mehr,
darauf folgte der Besuch in der Schokoladenfabrik Cailler.
Nach so viel Essgelage mussten wir uns erholen,
deshalb entschied die Leitung für Donnerstag unverhohlen:
Diät und nur wenig Essen auf der Donnerstags-Reis
Selbstversorgung aus der Tasche war der Hinweis.
Hingegen beim späteren Dessert wurde, ohne zu fragen,
mit Glacés, Rahm und Waffeln wieder zugeschlagen.
So mancher kam aus dem Staunen nicht heraus,
für andere waren die Mengen überraschend oder gar ein Graus
In Schwarzsee zurück
stand die Sonne am Himmel und in unserem Blick
ganz Mutige entschieden sich jetzt für einen Schwumm im See.
Meine Hoffnung: Vielleicht erwärmt das Wasser die vermisste Fee
mit 16 Grad Wassertemperatur.
Da brauchte ich beinahe eine Rettungsschnur,
die heisse Dusche im Hallenbad
war in der Tat ein weiterer Glücksmoment,
dessen Wirkung nach dieser Woche jeder Anwesende kennt.
Glücksgefühle oder Glücksmomente haben uns bewegt
in täglicher Besinnung und aktuell haben wir’s alle auch erlebt.
Der Freitag war wettermässig sehr labil,
individuelle Tagesprogramme waren hingegen stabil,
so hat ein jeder das gemacht,
was er gerade hat gedacht,
und wir konnten alle unser Glück
an einem Stück
individuell gestalten und geniessen
und keine Nachricht konnte unsere Launen verdriessen.
Mit glücklichen Gedanken zu dieser Woche ging es am Samstag zurück nach Wallisellen.
Dankbar und ohne Zwischenfälle und mit allen weiblichen und männlichen Gesellen.
Auf Wiedersehen
beim Vorübergehen
oder irgendwo und bis dann!
Somit schliesse ich mit Dank und sage bis irgendwann.
Schwarzsee, 14. Juni 2024
Ulrich (Ueli) Gerber