Ökumenischer Nachmittag 60plus - Lieder von Mani Matter

Andreas Aeschlimann 01A (Foto: zVg)

Mit Witz und Weisheit
Ulrike von Allmen,
Dienstag, 14. April, 14 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus

Nicht nur eine Uhr, die alle zwei Stunden stehen bleibt, hat der Berner Troubadour Mani Matter erfunden, sondern eine ganze Welt aus Liedern, die bis heute nachklingen. Seit ihrem ersten Erklingen haben die Lieder Mani Matters nichts an ihrer Aktualität eingebüsst, im Gegenteil. Seine Chansons sind kleine Geschichten voller Witz und Tiefgang. Alltägliche Situationen wachsen bei Mani Matter zu weltgeschichtlichen Momenten heran, voller Witz, Scharfsinn und Menschlichkeit. Scheinbar leichtfüssig und doch von grosser gedanklicher Schärfe begegnen sich Humor und Tiefsinn auf leise, fast beiläufige Weise.

Mani Matters Lieder berühren, weil sie uns mit einem Augenzwinkern einen Spiegel vorhalten und uns dort abholen, wo der Alltag beginnt. Ein Spaziergang, ein Gedanke, ein Missverständnis. Aus unscheinbaren Begebenheiten wachsen ganze Weltgeschichten, erzählt mit feinem Humor und leiser Melancholie. Dass diese Lieder auch Jahrzehnte später nichts an Kraft verloren haben, zeigt sich besonders im diesjährigen Jubiläumsjahr, denn am 4. August 2026 würde Mani Matter seinen 90. Geburtstag feiern.

Am ökumenischen Nachmittag 60+ vom 14. April werden diese zeitlosen Perlen neu lebendig. Der Künstler Andreas Aeschlimann interpretiert die Chansons authentisch und originalgetreu, mit Respekt vor dem Original und feinem Gespür für Zwischentöne. Seine Darbietung lässt nicht nur Raum zum Schmunzeln, zum Nachdenken und zum Wiedererkennen eigener Gedanken, sondern auch zum Zuhören, Mitsummen und Nachdenken und manchmal auch zum befreienden Lachen

Ergänzt wird die musikalische Reise durch kurze Zwischentexte, die Einblicke in besondere biografische Stationen im Leben von Mani Matter geben. Sie erzählen von seinem Denken, seinem Schaffen und von einem Menschen, der mit einfachen Worten Grosses sagen konnte.

Herzliche Einladung zu diesem kurzweiligen, Nachmittag, der einlädt, zuzuhören, mitzudenken und sich daran zu freuen, dass manches auch dann noch gilt, wenn die Uhr gerade einmal stehen bleibt.

Dienstag, 14. April, 14 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus,
Eintritt frei, freiwilliger Unkostenbeitrag
Aimée Fehr (kath. Pfarrei), Karin Zindel (Pro Senectute), Ulrike von Allmen (ref. Kirchgemeinde) und das ökumenische Vorbereitungsteam
Bereitgestellt: 08.04.2026     Besuche: 26 Monat